Warum sollte ich Teil einer Kleingruppe sein?

Hier möchten wir Ihnen 7 gute Gründe nennen:



1. In einer Kleingruppe werden Sie die Bibel besser verstehen.

Erinnern Sie sich, dass Sie schon manchmal den Prediger unterbrechen wollten und sagen: „Moment mal, ich sehe das anders“ oder: „Das verstehe ich nicht.“ Oder: „Ich würde gerne etwas ergänzen.“
Die Sonntagmorgenpredigt ist eine „Ein-Weg-Kommunikation“. Die Kleingruppe ist der Ort, an dem man Fragen stellen, über einen Bibeltext diskutieren und die Meinungen anderer hören kann, denn die Bibel will doch Anwendung in Deiner persönlichen Lebenssituation finden.
# Mit wem lesen Sie die Bibel und tauschen sich über das Gelesene aus?



2. Das Gebet wird eine größere Bedeutung für Sie gewinnen.

Es ist der vertraute Rahmen einer kleinen Gruppe von Christen, die vertrauensvolles, persönliches Gebet ermöglicht. Wir alle haben Hemmungen, vor vielen Menschen, z.B. in einem Gottesdienst zu beten. Erst wenn wir in einer kleinen Gruppe gute Gebetserfahrungen machen, wird das Gebet in unserem Leben eine größere Bedeutung gewinnen und wir werden erleben, wie Gott auf unser Gebet reagiert.
# Mit wem bringen Sie Ihre persönlichen Anliegen im vertrauensvollen Gebet zu Gott?



3. Sie werden Ihre Fähigkeit zum Hören auf Gottes Stimme verbessern.

Es ist die kleine Runde, die uns hilft, einen direkten Weg zum Herzen Gottes zu finden. Die kleine Runde ermöglicht die Stille und nötige Konzentration auf die Äußerungen Gottes.
# Mit wem hören Sie in der Stille auf die leise Stimme des Heiligen Geistes, um Führung für Ihr Leben zu erfahren?



4. Sie werden sich stärker als Teil von Gottes Familie fühlen und besser mit Nöten und Stress zurechtkommen.

Kleingruppen bieten eine wunderbare Möglichkeit, in schweren Zeiten Hilfe zu erfahren:
Zu wissen, dass andere für mich beten.
Zu hören, dass andere auch durch ähnliche Nöte durchgekommen sind.
Ermutigt zu werden, einen bestimmten Weg auszuprobieren.
Zu spüren, dass andere ganz dicht an meiner Seite stehen und mich in ganz praktischer Liebe unterstützen. Der einzige Weg, den Aufforderungen des Neuen Testaments nachzukommen, füreinander zu sorgen (über 60 Mal spricht das Neue Testament von „einander“), ist der Weg der Kleingruppe. Gott wollte nie, dass wir unseren Glaubensweg alleine gehen. Gott will, dass wir unserem Weg gemeinsam mit anderen gehen.
# Wer merkt Ihnen an, dass es Ihnen nicht gut geht und spricht Sie darauf an? Wer zeigt Ihnen regelmäßig seine Liebe und drückt damit aus, dass Sie ein wertvoller und wunderbarer Mensch sind?



5. Sie haben einen natürlichen Weg, Ihre Bekannten mit Jesus in Kontakt zu bringen.

In unserer Zeit haben die meisten Menschen eine vorgefertigte, negative Meinung über die Kirche. Darum haben wir kaum eine Chance, sie mit Kirche in Verbindung zu bringen. Vielleicht ist aber Ihr Bekannter für eine gemütliche Runde irgendwo zu Hause offener. Dort steht er nicht so im Mittelpunkt und hat Gelegenheit, Fragen zu stellen. Des Weiteren kann er die Liebe und Wärme der Gruppe sehen und spüren und das macht ihn wahrscheinlich empfänglicher für das Evangelium.
# Wer hilft Ihnen dabei, Ihren Glauben mutig z.B. bei der Arbeit zu leben und zu bekennen?



6. Sie werden Hilfe in seelsorgerlichen Fragen finden.

Wir alle sind Menschen, an denen andere schuldig geworden sind. Manchmal sind es auch Menschen aus der Gemeinde, die uns verletzt oder Unrecht getan haben.
Wie oft tragen wir diese Verletzungen über Jahre mit uns herum. Wie oft empfinden wir uns unfähig, anderen zu vergeben und die Vorfälle zu vergessen.
Andersherum: Wie oft belasten uns unsere eigenen Verfehlungen und behindern einen offenen Umgang mit anderen?
In einer kleinen Gruppe können wir Seelsorge für unsere Herzen finden, denn andere können uns helfen, dass unsere Verletzungen heilen und dass wir den Mut und den richtigen Weg finden, Dinge vor Gott und anderen in Ordnung zu bringen.
# Bei wem können Sie Ihr Gewissen entlasten? Wer spricht Ihnen im Namen Gottes Vergebung zu?



7. Als Mitglied einer Kleingruppe werden Sie ein neutestamentlicher Christ sein.

Die Bibel macht sehr deutlich, wie Gott es sich vorgestellt hat, dass wir im Glauben reifen und unseren Bedürfnissen Rechnung getragen wird. Keine Gemeinde auf dieser Welt ist in der Lage, genügend hauptamtliche Pastoren anzustellen, um all den persönlichen Bedürfnissen in der Gemeindefamilie gerecht zu werden. Das war auch nie Gottes Absicht:
In der Bibel lesen wir folgendes:
„Unbeirrt lehrten sie Tag für Tag im Tempel und in den Häusern und verkündeten die Gute Nachricht von Jesus, dem versprochenen Retter.“ (Apostelgeschichte 5,42)
„Grüßt auch die Gemeinde, die sich in ihrem Haus versammelt.“ (Römer 16,5)